Aktivitäten

Innerhalb der Gewässerschutzkooperationen (Teilprojekt Erosion) werden die teilnehmenden Landwirtschaftsbetriebe (Kooperationsbetriebe) zu allen Fragen des Erosionsschutzes beratend unterstützt.

Dies erfolgt zum einen durch eine einzelbetriebliche Beratung mit folgenden Inhalten:

  1. Grundberatung für alle Kooperationsbetriebe auf Basis der betriebsspezifischen Erosionsgefährdungsanalyse
  2. Spezifische Erosionsmodellierungen für „problematische“ Ackerflächen mit sehr hohem Erosionsgefährdungspotenzial („Hot Spot“-Flächen); u.a. Kalkulation der potenziellen Sedimentfrachten in den Hauptabflussbahnen (AccumPlus) und ereignis-bezogene Modellierung und Bilanzierung des Sedimenttransportes (Erosions3D)
  3. Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Etablierung von betriebsspezifischen Erosionsschutzmaßnahmen auf „Problemflächen“; eingebettet in Greening, Thüringer KULAP oder ohne Förderkulisse
  4. Dokumentation und Evaluierung umgesetzter Maßnahmen; z.B. Wirksamkeit von Abflussbahnbegrünungen (u.a. Erosion3D, Einsatz von Drohnentechnik)

Darüber hinaus werden z.B. in Form von Felddemonstrationen und Workshops Gruppenberatungen durchgeführt, bei denen Erfahrungen oder auch Probleme bei der Umsetzung von Erosionsschutzmaßnahmen ausgetauscht werden.

Zu folgenden Themen wurden bisher Veranstaltungen durchgeführt:

  • Arbeitstreffen zur Anwendung von Mulch- oder Direktsaatverfahren
  • Workshop-Agrarholzstreifen
  • Arbeitstreffen „Erfahrungsaustauch mit Projekt „Altenburger Energiefruchtfolgen“ beim Kreisbauernverband Altenburg
  • Erfahrungen beim Zwischenfruchtanbau
  • Anlage von Erosions- bzw. Gewässerschutzstreifen
  • Gegenüberstellung unterschiedliche Aussaatverfahren zu Mais und Zuckerrüben
  • Möglichkeiten des Erosionsschutzes in Reihenkulturen
  • Blühstreifen und Erosionsschutz